Das Berufsbild eines Rettungssanitäters

Aufgaben eines Sanitäters

Sanitäter begleiten oder beteiligen sich als Transportmanager an Krankenwagen. Darüber hinaus unterstützen sie das Notfallpersonal bei Notfallmaßnahmen und der Behandlung von kranken oder verletzten Menschen, z.B. durch

-Beginn der Patientenversorgung
-Unterstützung von Notärzten und medizinischem Personal bei der -Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen des Körpers.
-Vorbereitung und Stabilisierung der Portabilität des Patienten
-Koordination und Durchführung des Krankentransports

Der Beruf des Sanitäters unterscheidet sich grundlegend von dem des Rettungsassistenten, der in Zukunft durch einen Notfallsanitäter ersetzt wird. Es handelt sich um einen gesetzlich anerkannten (und damit reglementierten) Beruf mit einer Ausbildungszeit von drei Jahren.

Arbeitsplätze

Grundsätzlich arbeiten Rettungssanitäter

-in Krankenhäusern
-bei Rettungs- und Rettungsdiensten
-bei der Feuerwehr.
-Für Berg- und Wasserrettungsdienste.
-für Notfallorganisationen

Ausbildung

Im Gegensatz zum Sanitäter (in Zukunft: Notfallsanitäter) ist der Sanitäter ein nicht anerkannter Ausbildungsberuf. Es gibt keine Zulassungsbeschränkungen. Ein Abschluss der Sekundarstufe I ist ausreichend.

Das Programm dauert 3 Monate Vollzeit oder 6-9 Monate Teilzeit. Es handelt sich um insgesamt 520 Stunden Training. Dazu gehören 160 Stunden theoretische Stunden, 160 Stunden praktische Erfahrung in einer Klinik, 160 Stunden praktische Erfahrung in einem Rettungszentrum und 40 Stunden Vorbereitung auf schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen.

Gewinnmöglichkeiten

Wie in vielen anderen Berufen hängt das Gehalt des medizinischen Personals von der Ausbildung, der Anzahl der Dienstjahre und den Bedingungen für die Aus- und Weiterbildung sowie vom Arbeitgeber ab. Das Anfangsgehalt liegt somit zwischen 1800 und 2200 € brutto und kann im Laufe der Jahre auf 2600 € steigen.

Nach dem Mindestlohngesetz verdienen viele Sanitäter mehr als bisher, denn seither müssen auch Bereitschaftsschichten einbezogen werden.

Berufliche Entwicklung und Karriereperspektiven

Für einen Sanitäter ist es unbedingt notwendig, die von der Bundesregierung oder dem Arbeitgeber festgelegten Ausbildungszeiten (in der Regel 30 Stunden) jährlich einzuhalten. Nur dann können Sie als Sanitäter weiterarbeiten.

Für Sanitäter stehen folgende permanente Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung:

-Notfallsanitäter (allerdings muss hier alle Ausbildung abgeschlossen sein)
-Leiter der Notfallstation: Leiter der Notfallstation
-Assistentin der Rettungsausbildung
-Erste-Hilfe-Lehrer
-Spezialist für den Transport von Menschen mit Behinderungen

Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Da es sich bei dem Sanitätsberuf um einen ungeregelten Beruf handelt, ist die Anerkennung keine Voraussetzung für seine Ausübung in einem anderen Land. Das bedeutet, dass Sie sich direkt auf eine Stelle bewerben können.

Es ist jedoch sinnvoll, Qualifikationen anzuerkennen, weil sie Ihnen das Recht auf lebenslanges Lernen geben, Sie könnten besser im Gehalt von Tarifverhandlungen eingestuft werden und bessere Arbeitsmöglichkeiten haben.

Wenn die bisherigen beruflichen Qualifikationen nicht ausreichen, um die Berufsbezeichnung Notfallsanitäter zu führen, kann die Anerkennung durch einen Wissenstest oder einen Anpassungskurs erfolgen.

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