Sommerverletzungen behandeln

Notfälle wie Bienen- und Wespenstiche, Überhitzung oder Quallen sind im Sommer besonders häufig. Schließlich kann es sehr schnell gehen, dass man während man Kuchen isst nicht aufpasst und eine Wespe übersieht. In Windeseile hat man einen Stich abbgekommen oder, wenn es ganz dumm kommt, die Wespe sogar im Mund. Hierbei sollten also entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, die mögliche schwerere Verletzungen zumindest noch etwas mindern können. Genauso sieht es mit Überhitzung aus, wo es in ernsten Fällen zu gravierenden Kreislaufproblemen kommen kann. Es stellt sich nun also die Frage: was ist tun im Notfall, wenn Sie oder ein Freund von Ihnen eine typische Sommerverletzung erlitten haben?

Überhitzung

Wenn die Sonne draußen scheint und kein schattiger Bereich in Sichtweite ist, kann der Körper überhitzen. Hyperthermie stört das Gleichgewicht zwischen Wärmelast und Wärmeabgabe und speichert Wärme. Schiffe dehnen sich aus und in einigen Fällen kann das Gehirn anschwellen.

Menschen mit der Krankheit haben einen roten Kopf („Sonnenbrand“) und die Symptome reichen von Schwindel und Übelkeit bis zur Verdunkelung des Bewusstseins. In schweren Fällen kann die Meningitis zu einer Nackensteife, plötzlichem Bewusstseinsverlust („Hitzschlag“) und Atemstillstand führen.

Was soll ich dagegen tun?

Bringen Sie die Patienten an einen kühlen oder zumindest schattigen Ort und schützen Sie sie vor Lärm und Druck. Das reduziert den Stress.
Dann platzieren Sie ein oder zwei Access Points mit hoher Helligkeit und tragen Sie kalte kristalline Infusionslösungen mit Voll-Elektrolyt-Infusionslösungen auf. Je „schockierter“ der Patient ist, desto schneller wird er sein. Wenn die Schocksymptome schwerwiegend sind und es keine Besserung gibt, injizieren Sie 2 Liter komplette Elektrolytlösung, 1 mg Adrenalin in 9 mg NaCl und 1 ml (=100 µg) intravenöse Lösung.
Notfallanästhesie und Intubation sind bei Opazität und fehlenden Schutzreflexen angezeigt.
Die passive Kühlung durch Rettungskräfte sollte kritisch betrachtet werden, da eine übermäßige Kühlung auch zu einem Temperaturanstieg führen kann.
Bei bewölkten Patienten, die auch immer über den zu bestimmenden Blutzuckerspiegel informiert sind, kann es sich um eine Blutzuckerentgleisung aufgrund einer Blutzuckerentgleisung handeln.