Verletzungen beim Nähen

beim nähen kann man sich leicht verletzen
Nähen mit einer Nähmaschine ist in den letzten Jahren wieder voll in den Trend gekommen. Und das sowohl bei älteren Menschen als auch bei Kindern. Gerade bei Nähmaschinen für Kindern sollte man darauf achten, dass das jeweilige Gerät über Sicherheitsvorkehrungen verfügt, damit keine Verletzungen mit der Nadel entstehen können. Denn es ist falsch anzunehmen, dass Nähmaschinen völlig harmlos und ungefährlich sind, denn natürlich bergen sie Gefahren bezüglich Verletzungen.
Meiner Meinung nach ist dies kein Grund, das Nähen zu verbieten, denn viele der Maschinen oder Aktivitäten, die wir in unserem täglichen Leben benutzen oder ausüben, können gefährlich sein. Ihre Mutter wird Ihnen nicht verbieten, Gemüse mit einem Küchenmesser zu schneiden, weil Sie sich dadurch verletzen können. Genauso wenig wird Sie Ihnen verbieten, das Backblech aus dem Ofen zu nehmen, weil man sich daran genauso verbrennen kann. Bei einer Nähmaschine ist das nicht anders: Gefahren müssen sorgfältig gemeldet und beherrscht werden.

Sich mit der Nadel stechen

Es stimmt nicht ganz, dass kein Finger unter ein Füßchen passen könnte. Zwar gehört dabei schon ordentlich Tempo dazu, aber es ist definitiv nicht unmöglich. In der Berufsschule hatte ich einmal die Erfahrung von jemandem, der sich wirklich „durch den Finger genäht“ hat. Nun, unter bestimmten Umständen ist dies möglich, aber wenn man vorsichtig ist, kann dieses Risiko ausgeschlossen werden. (Als Anfänger werden Sie zumindest langsamer nähen und mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür.)
Im Allgemeinen haben die meisten Maschinen einen Fingerschutz, aber zu wissen, dass solch schwerere Verletzungen möglich sind und dass somit Vorsicht geboten ist, ist nicht schlecht. Man könnte sich beispielsweise auch beim Einfädeln des Oberfadens verletzen, wenn die Maschinen noch am Strom dran ist und man ausversehen auf den Anlasser kommt.

Abgebrochene Nadeln

Als wir in der Schule darüber sprachen, wie viele Maschinen über Schutzvorrichtungen verfügen, um zu verhindern, dass abgebrochene Nadeln direkt ins Auge springen, dachte ich noch an mich selbst: „Wie kann man so nähen, dass die Nadel ins Auge fällt? Ein paar Wochen später, bei der Arbeit, erlebte ich etwas Ähnliches zweimal in sehr kurzer Zeit. Wenn Sie sehr dicke Stoffe nähen oder mit bestickten Perlen oder ähnlichen Materialien arbeiten, kann die Nadel leichter brechen als man erst annimmt.
Wenn Sie langsam nähen, bleibt die Nadel meist irgendwo im Stoff stecken. Aber bei „normaler“ bis schneller Geschwindigkeit kann es vorkommen, dass der Faden reißt und die Nadelspitze durch den Raum fliegt – mir ist dies tatsächlich schon passiert. Ich hatte noch Glück, denn es hat mich nicht direkt die Spitze getroffen. Dennoch sollten Sie sich zweifellos dieser Gefahr bewusst sein.

Verletzungen durch eine kaputte/defekte Nähmaschine

Dies kann unter anderem dann passieren, wenn die Maschine auf einmal nicht mehr aufhört zu nähen, weil im Anlasser etwas klemmt etc. Wenn man den Stoff dann noch irgendwie in letzter Sekunde retten will, kann es schnell passieren, dass man sich verletzt. Bevor man dieses Risiko eingeht, sollte man besser gleich so schnell wie möglich den Strom abschalten.
Es gibt mit Sicherheit noch die eine oder andere Gefahr, die beim Nähen auf einen lauern kann. Dies hängt auch immer ein Stück weit von den jeweiligen Fähigkeiten des Nähenden ab. Wenn die Nähmaschine über gute Kundenrezensionen verfügt, ist sie in der Regel sicher von irgendwelchen Defekten etc. Wenn Sie weitere Infos rund ums Nähen finden möchten, können Sie sich über Nähmaschinen hier informieren.